Literatur Aktuelles

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Nächste Lesungen und andere Aktivitäten, chronologisch von oben nach unten:
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  05.10.2017 1500 Uhr, Alterssiedlung Kantengut, Scalärastrasse 14, 7000 Chur, www.kantengut.ch
  Lesung aus "Hüttenbuchverse zum Zweiten", kombiniert mit kleiner Gemäldeausstellung.
  Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, für alle.


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Lesung Frauenverein Jenaz im Altersheim Jenaz
Dienstag 24. Okt. 2017, 1330 bis ca. 1515 Uhr, mit gemütlichem Beisammensein.  Edgar Hermann, selber ein Senior (Jahrgang 1938), liest aus seinen "Hüttenbuchversen" und zeigt einige seiner Ölgemälde. Eintritt frei. Alle sind herzlich willkommen. 
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27.10.2017 im Kuturhaus Chur:

Immer am letzten Freitag im Oktober, abends 
veranstaltet der rührige "Wortzimmerer" Arno Seeli
ein buntes Programm an Lesungen und Performances
untermalt von musikalischen Darbietungen und
begleitet von einer Kunstausstellung (Gemälde, Zeichnungen).

Für den nächsten Anlass bin ich
mit drei Ölgemälden und einer Lesung von fünfzehn Minuten
aus meinen "Hüttenbuchversen zum Zweiten" vorgemerkt. 
Siehe auch "Malerei Aktuelles"



Weitere Informationen siehe http://täxtzit.ch/
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in Bearbeitung
 
Samstag 04.11.2017 1000-1600 Uhr

Mitgliedertreffen Pro Lyrica

in Luzern, nähere Angaben folgen

  • Sonntag 12. Nov. 2017 Mammutlesung des ZSV im Gartensaal, Cramerstrasse 7, 8004 Zürich, mit Bücherverkauf. Mein Auftritt: 1030 Uhr.

  • 02.12.2017 in Zürich, SAL, Sonneggstrasse 82, Mitgliedertreffen der Pro Lyrica mit Lesemöglichkeit

  • 7. Dez. 2017 1400 Uhr im Gemeinderatssaal Igis (am Dorfplatz), Klausfeier Frauenverein, Lesung aus Hüttenbuchversen 1 und 2.

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Die Vielfalt Lyrischen Schaffens

Am 11. März 2017 fand im „Atelier für Kunst und Philosophie“ von Martin Kunz an der Albisriederstrasse in Zürich eine Lesung statt. Veranstaltet durch die Pro Lyrica Schweiz, die Lyrik gleich als Multipack auf den Markt bringt. Fünf Bücher, Werke von fünf ihrer Mitglieder, wurden dem Publikum vorgestellt. Ein einzigartiges, um nicht zu sagen historisches Unterfangen, das kühn vorgibt, die lyrischen Grundbedürfnisse des lesefreudigen Kulturmenschen für etliche Zeit abzudecken.

Rund fünfzig Lyrik-Affine belohnten das Unternehmen. Nicht nur als interessierte Geniesser musikalisch und kulinarisch angenehm umrahmter Lesungen, sondern auch als eine grosszügige Käuferschaft. Der Einstieg ist gelungen.

Wie breit die lyrische Vielfalt heutzutage gefächert ist, wurde uns bei den selektiven Probeläufen bewusst. Überwiegend Texte,     die sich wenig um Reime und Versmass kümmerten und doch klar (manchmal fast überbetont) eine gewisse Rhythmik erkennen liessen. Eine moderne Form, die man sich als Minnegesang zur Laute vorstellen könnte, aber ebenso im anderen Extrem, dem Rap angesiedelt. Ein Vortrag spannte sich von dadaistischer Lautmalerei über kulturkritische Essays bis zu beinahe klassisch zarter Lyrik.






Stark vertreten auch Formen, wo klassische Texte sich auflösen; wo willkürliche Zeilensprünge eine Form zwischen fliessendem Text (Prosa) und rhythmischer Poesie suchen; oder sogar einzelne Wörter durch Zwischenräume oder gar Zeilenwechsel aufgelöst werden und damit einem gewissen Rhythmus unterstellt oder/und mit Symbolik befrachtet werden.  Die Vielfalt des heutigen lyrischen Schaffens wird erfahrbar; das Etikett des Konkretivismus, das ihm Reich-Ranicky umgehängt hat, wird zu einem vagen Sammelbegriff für eine grenzenlos ausufernde, kunterbunte, befreite Kreativität. 


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Mein derzeitiges Lieblingsgedicht:


Es scheint so


Es scheint so, daß auf dem Planeten,
den wir so gern mit Füßen treten
und ihn dadurch total verderben
- daß also hier nur Gute sterben!

Denn: las man je im Inserat,
daß ein Verblichner Böses tat,
daß er voll Neid war und verdorben,
und daß er nun mit Recht gestorben?
Es kann hier keinen Zweifel geben:
die Schlechten bleiben alle leben!


von Heinz Erhardt

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  • Hüttenbuchverse zum Zweiten


  • Werbetext zur zweiten Ausgabe von "Hüttenbuchversen" 

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    76-jährig brachte der Bündner Autor (mit Toggenburger Wurzeln) vor zwei Jahren seinen Erstling, die „Hüttenbuchverse“ heraus. Ein kühner, erfolggekrönter Wurf von Gedichten und Kurzgeschichten in bunter Mischung (nicht nur Berghüttenromantik). Der Erfolg mit seinem Erstling ermuntert nun Hermann zur Ausgabe der „Hüttenbuchverse zum Zweiten“. In der bewährten Mischung von Gereimtem und Ungereimtem, jugendlicher Exaltiertheit und reifer Abgeklärtheit, Wortwitz und Besinnlichkeit, Kindermund und Altersweisheit – meist gewürzt mit dem für ihn typischen schalkhaften Humor. Eine leichte, kurzweilige Lektüre; Kurzfutter für zwischendurch; Lyrisches mit Augenzwinkern und doch nicht ohne Tiefgang.

     

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Ausgabe März 2017

Im Frühjahr 2014 kamen meine ersten "Hüttenbuchverse" auf den Markt. Mehr dazu siehe auf der Archiv-Seite. Eine Rezension von Al Leu (Edition Leu) zu meinem Erstling findet sich im Text zur Lesung vom 5. Oktober 2016. Nun folgt der zweite Wurf.

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2015 wurde ich in drei bekannte Schweizerische Vereinigungen aufgenommen: In die schweizerischen Lyriker-Vereinigung "Pro Lyrica", deren besonders aktiver "Innerer Kreis" am 26. Sept. 2015 erstmals in Chur tagte; in den ZSV, dem Zürcher Schriftsteller- und Schriftstellerinnen-Verband; er hat mir im Herbst 2015 die Gelegenheit gegeben, an der sogen. "Mammutlesung" erstmals eine Probe meines Könnens in grösserem Rahmen, in Zürich öffentlich vorzutragen. Die "Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur", St.Gallen hat mich ebenfalls aufgenommen. Bisheriger Höhepunkt: 02.04.2016 Lesung im "Splügeneck" im Rahmen der 8. St.Galler Literaturtage. Weitere Informationen über meine Erfahrungen in diesen Vereinigungen folgen im aktuellen Veranstaltungskalender und auf der Seite "Literatur Archiv".