Literatur Archiv

   Durchgeführte Lesungen und andere Aktionen
    chronologisch von unten nach oben


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  Gruppenlesung im Kellertheater zum Rosengarten Grüsch
  Samstag 23. Sept. 2017 ab 2020 Uhr, mit Apero und Bücherverkauf, Eintritt frei
  Leitung: Rolf Zoellig, Gechäftsleiter Pro Lyrica Schweiz
  Lesende: Edgar Hermann, Elisabeth Mascheroni, Cornel Köppel, Nora Dubach. Der Hit des Abends - nebst den Lesungen: Das  gefüllte   Riesenbräzel vom Volg...!  Gäste aus Wädenswil, Bonaduz, Chur und Grüsch.
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15. Sept. 2017 ab 1400 Uhr         Stadtbibliothek Chur, Arcas 1 

Lesung aus "Hüttenbuchverse" und "Hüttenbuchverse zum Zweiten", mit vier Bildbetrachtungen (Cavlotsch-See, Ausblick Muottas Muragl, Soglio, Igiser Aussicht Richtung Sarganserland). Apero, und Bücherverkauf. www.stadtbibliothekchur.ch, Mailadresse: arcas@bibliochur.ch
12 Besucher/innen lohnten den Anlass mit sechs Buch-Käufen.

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Klibühni Chur, eine kleine Bühne, aber ganz gross! Neben der St.Martinskirche (mit den berühmten Giacometti-Glasfenstern), Parkhaus am Metzgertor in 200 m Entfernung. Stimmige "Höflibeiz" im Innenhof. "Laien-Küche", sehr originell und günstig.
24.07.2017 2100 Uhr, Lesung auf der "Hut-Bühne" in der Höflibeiz Chur. Sehr gute Stimmung, Auftritt erfolgreich.

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    03.05.2017 ab 1930 Uhr im ZSV Gartensaal, Cramerstrasse 7, Zürich (Tram 7 Albisrieden, Halt Bezirksgebäude)
    Lesung aus meinem neuesten Buch "Hüttenbuchverse zum Zweiten" zusammen mit Mirjam Wyser
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30.03.-02.04.2017 WORTLAUT, 9. St.Galler Literaturtage. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr konnte ich diesmal keine Lesung halten (weil Neuautoren in der Reihenfolge ihrer Publikationen berücksichtigt werden). Das malerische "Splügeneck" war aber mir und Elfie doch einen Besuch wert. Interessante Lesungen unterschiedlichster Art.
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11.03.2017  Vernissage meines zweiten Buches "Hüttenbuchverse zum Zweiten"



Diesem denkwürdigen Anlass der Pro Lyrica
ist unter "Aktuelles" ein ausführlichen Bericht gewidmet.

 




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Am Fr. 11.11.2016 abends fand in der SAL, Schule für angewandte Linguistik (Tram 7, Haltestelle Sonnegg) in Zürich die Vernissage des Kalenders 2017 der Pro Lyrica Kalenders statt. Ein erfreulicher Aufmarsch belohnte (nebst dem Apero) das reichhaltige, bunte Programm. Besonders bemerkenswert: spoken-word-artige und als performance dargebotene Lesungen von Sarah Egli (oben rechts) und Susanna Gneist.
 Auf dem Monatsblatt Mai 2017 habe ich zwei Beiträge leisten dürfen und an der Lesung gab ich kurz Einblick in mein aktuelles Schaffen (oben mitte). Mehr über den erwähnten Kalender 2017 siehe auf der home page www.prolyrica.ch/aktuell/Lyrikkalender.  

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Am 5. Oktober 2016 fand im Gartensaal Cramerstrasse 7 in Zürich eine Autoren-Lesung des ZSV statt. Meine ZSV-Kollegin Grete Ruile und ich erhielten die Gelegenheit, je eine Halbstunde aus unserem letzten Werk zu lesen. Ich benützte die Gelegenheit auch für einen kurzen Ausblick auf die "Hüttenbuchverse zum Zweiten", welche kommenden März auf den Markt gelangen werden.

Die neuen Texte, insbesondere jener über den verliebten Herrn Spar, fanden lebhaften Anklang.

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Edgar Hermann
von Al'Leu, Einführung ZSV-Lesung, Zürich , Oktober 2016:

Tragische und humoristische Ereignisse aus dem erlebten Alltag und die aus ihnen gemachten Erfahrungen sind der literarische Stoff für Edgar Hermann's Erzählungen und Gedichte in seinen "Hüttenbuchversen".

Da ist beispielsweise der Mann, der beschlossen hat, "Ferien vom Alltag" zu machen und sich auf einen Feldsessel mitten im Trubel der Menschen auf einen freien Platz neben einem Brunnen setzt. Sein Verhalten fällt seinen Mitbürgern sofort auf. Rationale Erklärungsversuche und Begründungen für sein seltsames Verhalten werden von ihnen kreiert. Denn das Nichtstun ist im leistungsorientierten Aktionismus des Alltags so etwas wie eine Bedrohung des Systems, ja des Lebenssinns. Wer im Alltagstrott innehält, steht im Verdacht ein "geistiger Terrorist" zu sein. Terroristen haben schliesslich auch ihre "Schläfer"!

In einer anderen Geschichte von Edgar Hermann wird der Rückzug in eine halbverfallene Berghütte zuhinterst im hinteren Seitental des Rheintales, zehn Stunden von der nächsten menschlichen Behausung entfernt, sehr anstrengend, als der Bewohner wegen seiner am Wegrand aufgestellten originellen Schrifttafel "entdeckt" wird. Nach dem Besuch einer Gruppe von "Naturfreunden" nehmen die Mechanismen der Fremdbestimmung ihren Lauf.
Dann erfahren der Hüttenbewohner und seine Ziege, was Jean Paul Sartres Feststellung: "Die Hölle, das sind die Anderen" wirklich bedeutet.

Edgar Hermanns Erzählungen und Gedichte sind oft ein sich wehren gegen das Gewohnte und standardisierte Erwartungen. Die Frage: "Wieso muss etwas so sein, und wieso kann es nicht anders sein?" lässt im literarischen Schaffen von Edgar Hermann die Figur des "Störenfrieds" in vielfältiger Gestalt auftauchen, die eine existenzphilosophische Unruhe in den Alltagstrott bringt und so regelmässig gewohnte Verhaltensweisen aus dem Alltag an die frische Luft setzt.

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Die Gemäldeausstellung bei "in buona compagnia" (Genossenschaft 50+) in Bonaduz, am 10.04.2016 eröffnet, wurde am 18.09.2016 mit einer Finissage abgeschlossen. Bei einem gemeinsamen Essen benützte ich die Gelegenheit, mit einigen Kostproben auf die "Hüttenbuchverse zum Zweiten" hinzuweisen. Mehr über die Genossenschaft 50+ in Bonaduz siehe  www.inbuonacompagnia.ch

Samstag 17.09.2016 am Stand der BDP auf dem Bahnhofplatz Landquart: Während zwei Stunden Lesung aus den "Hüttenbuchversen". Die BesucherInnen konnten am Glücksrad Fortuna auf die Probe stellen und - ein Exemplar der "Hüttenbuchverse" gewinnen. 

11.06.2016 Autorenapero GdSL in Trogen, im Gemeindehaus, organisiert durch die "Appenzeller Sektion" der GdSL. Leitung: Ulrike Rosenbaum. Eine einzigartige Gelegenheit, in kollegialem Rahmen einander zu "beschnuppern" und durch Kurzlesungen in lockerem Rahmen die Arbeitsweise der anderen kennen zu lernen. Mit Werner Alex Walser, nur ein Jahr jünger als ich, unterhielt ich mich besonders rege und wir tauschten untereinander unsere Bücher aus. Sein Fliegerroman "Pilotenseele" ist empfehlenswert für jeden, der einmal davon geträumt hat, Pilot zu werden. - Welcher Junge hat das nicht! Werner Alex Walser hat nicht nur davon geträumt, er war es. Abschliessend ein sehr interessangter Besuch des Kantonsarchivs.  

22.05.2016 Lesung ZSV bei der Limmatstiftung an der Rosenbühlstrasse in Zürich, zusammen mit Lorenz Frey, organisiert durch den ZSV. Frey stellte in seiner gewohnt pfiffigen Art seinen neuen Roman "Lügen haben lange Beine" vor, Edition LEU. Und begeisterte mich derart, dass ich gleich seinen Erstling "Wahrheit beginnt mit einer Lüge" erstand, LEU, ISBN 978-3-85667-124-2. Ein so witziges, pfiffiges Buch, dass man es vor Begeisterung fast in einem Zug durchliest. Absolut empfehlenswert!

17.04.16 Lesung aus "Hüttenbuchverse" im "Kabinett der Visionäre", Sägenstrasse 75, Chur. Mehr über dieses Kabinett siehe unter http://kabinettdervisionaere.jimdo.com

10.04.2016 1700 Bonaduz, Lesung in der Residenz 50+ "in buona compagnia", musikalisch umrahmt, mit Apero. Der Anlass war begleitet von einer Gemäldeaussstellung mit gut einem Dutzend meiner Ölgebilder, die bis Mitte September 2016 dort zu sehen waren. Mehr über den Ausstellungsort siehe unter  www.inbuonacompagnia.ch

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Die 8. St.Galler Literaturtage WORTLAUT waren für mich ein prägendes Ereignis. Am 02.04.2016 fanden im malerischen "Splügeneck" in St.Gallen, St.Georgenstrasse 4 sechs Lesungen für Neumitglieder der GdSL (Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur) statt. Sie standen in Konkurrenz mit Lesungen "bestandener" Mitglieder im Restaurant "Stickerei" (Ob. Graben 44) und im Raum für Literatur in der Hauptpost. Mehr über die St.Galler Literaturtage siehe unter www.wortlaut.ch 
  

02.03.2016 1900 St.Gallen Hauptpost, Kurzlesung im Rahmen der GdSL
Meine Lesung war eingerahmt durch eine Lesung von Tanja Kummer und jener von Heinrich Kuhn. Anschliessend besuchte ich die Lesung von Rebecca Schnyder in der Hauptpost, aus "Alles ist besser in der Nacht". Eindrücklich vom provokativen Stil des Buches her, professionell in der Darbietung. Siehe Betrachtung "Wortwahl" am Fuss dieser Seite.  

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Am Samstag, dem 16.01.16 fand sich in Luzern der "Innere Kreis" der Pro Lyrica unter Oliver Füglister und Rolf Zoellig zusammen. Der Erfahrungsaustausch unter den Lyrikerinnen und Lyrikern war familiär und sehr anregend. Verschiedene brandneue Erzeugnisse wurden einer ersten "Zerreissprobe" im kollegialen Kreis unterzogen. Die Kontakte werden intensiviert durch ein Forum, über das die Mitglieder regelmässig sich austauschen. Hier eine Arbeit aus diesem "Forum":
103  Kultur in Khur

Anregung von Oliver (aus dem "Inneren Kreis" der Pro Lyrica): Aus einem Zeitungsartikel einen schmalen Streifen ausschneiden und die entsprechende willkürliche Auswahl von Wörtern lyrisch verarbeiten. Sinnigerweise wählte ich aus einer Churer Lokalzeitung einen ausführlichen Bericht über die vergangene Revision des Kantonalen Kulturgesetzes, mit dem Titel „Ist Kultur ein Luxusgut?“

Erste Auswertung:                lyrisch sublimiert:
                       
Publikum                               Das Publikum
Abends                                  sucht abends
Podium                                  die Öffentlichkeit.
zu passiv                               Kultur nicht nur passiv,
Teilnehm                               Kultur zum teilnehmen,
nicht nur                                 Kultur nicht nur als
appellieren                            billige Zerstreuung.
und sagen                             Geld braucht nicht Kultur,
Geld brau                              aber Kultur hängt mit
ema Geld                              dem Thema Geld zusammen.

Olivers lyrisches Wortspiel könnte zu einer tieferen Analyse ausgedehnt werden: Zum Beispiel, indem man das Vorkommen verschiedener Worte/arten untersucht: Im vorliegenden Text am häufigsten: Kultur und Geld. Interessant auch nach Wörtern zu forschen, die dem Thema nicht fremd sein sollten, aber nicht vorkommen. In unserem Fall: Lyrik, Tanzen, Volkskunst. Mein Schluss: Kunst hat Grenzen. Und die sind nicht für alle Leute gleich eng.      
 Im Forum » Offener Kreis der Pro Lyrica veröffentlicht 4.2.2016.

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Lesungen 2015
  • 01.2015  Zug, Salz & Pfeffer, open Mic
  • 03.2015  Chur, Seniorenresidenz "Cadonau", Lesung mit Apero an Vernissage, Bilderausstellung über zwei Monate hinweg.
  • 04.2015  Chur, Villa Sarona / GV Syndicom mit Aktion zum Tag des Buches / Grüsch, Kellertheater Rosengarten / Winterthur, GV Pro Lyrica
  • Am 26.09.2015 fand in Chur erstmals eine Versammlung der Pro Lyrica Schweiz (Kreis Oliver) statt. Organisation: Edgar Hermann, zusammen mit derm Sekretariat der Pro Lyrica. Vertreterinnen und Vertreter aus der ganzen deutschsprachigen Schweiz tauschten einen Nachmittag lang ihre Erfahrungen aus und lasen aus ihren Werken. Die nächste derartige Zusamenkunft findet in Luzern statt.
  • 02.10.15 "Caferama" Badilatti in Zuoz. Der Anlass wurde musikalisch umrahmt von der Musikschule Oberengadin unter Leitung von Miriam Cipriani. Am Klavier Stefano Cipriani. Der lockere Auftritt der jugendlichen Musiktalente mit zum Teil schon recht anspruchsvollen klassischen Stücken wurde - wie auch die Lesung aus den "Hüttenbuchversen" - lebhaft applaudiert.  
  • 10.2015 Trimmiser Literaturzirkel, Lesung, anschliessend Kaffee und Kuchen / Lauber Malans, geschlossene Gesellschaft (Gde-Verwaltung) 
  • 11.2015  Igis Birkholz, geschlossene Gesellschaft / 14.11. Chur, "Langer Samstag" - siehe Seite "Malerei Aktuelles" 
  • 15.11.15  "Mammutlesung" des ZSV (Zürcher Schriftsteller und Schriftstellerinnen Verband). Kurzlesung und erster persönlicher Kontakt mit den Exponenten des Verbandes und verschiedenen Kolleginnen und Kollegen. Es fand ein reger Erfahrungsaustausch statt und ich konnte wertvolle persönliche Kontakt auf- bzw. ausbauen.


 Lesungen 2014 
  • 04.2014 Jenaz, Altersheim, erste Lesung
  • 05.2014  Seewis Dorf, REHA
  • 06.2014  Landquart, Bibliothek, Buchvernissage mit Gemeindepräsident Ernst Nigg, und Apero / Chur, Seniorenresidenz Kantengut
  • 07.2014  St.Moritz, Aurora (geschlossene Gesellschaft) / Chur, VA BENE
  • 08.2014  Hard A, Hotel Kätr (geschlossene Gesellschaft) / Igis, Höflibeiz, Lesung mit Ländlermusik
  • 09.2014  Davos Humanitas (geschlossene Gesellschaft) / Cresta Rodels
  • 10.2014  Igis, Treff 60+ / Tag des offenen Ateliers
  • 11.2014  Zizers, Montagskränzli 

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Im Frühjahr 2014 konnte ich mich - ermuntert durch einen Schreibkurs des Schweizer Schriftstellers Silvio Huonder - dazu durchringen, eine Sammlung eigener Gedichte und Kurzgeschichten unter dem Titel "Hüttenbuchverse" zu veröffentlichen. Eine spektakuläre Aktion, finanziert durch einen anonymen Sponsoren, ermöglichte mir im gleichen Jahr die Verteilung meines Taschenbuches auf alle bewarteten SAC-Hütten der Schweiz (142). Weitere Aktionen halfen mir, die optimistisch-naiv angesetzte Auflage von 2000 Exemplaren innert zweier Jahre zu drei Vierteln abzubauen: "Tag des Buches" 2015 Verteilung von rund fünfzig Büchern an einer Lesung in Chur; zum gleichen Anlass gingen gegen einhundert Bücher an zwei Hotels in der "Heidiland"-Region, welche diese als Gastgeschenk verteilten.